Brot richtig einfrieren

BrotIst das Brot schon wieder alt geworden oder gar schimmlig?
Hatten Sie keine Zeit Brot zu backen oder vergessen welches zu kaufen.

Selbst gebackenes Brot schmeckt einfach am besten. Oft fehlt jedoch die Zeit täglich frisch zu backen. Was Sie beim Einfrieren beachten sollten und wie es am besten nach dem Auftauen schmeckt, lesen Sie unten.

Verpacken

Lassen Sie das selbst gebackene Brot gut auskühlen. Wenn man wenig Brot benötigt, empfehlen wir den Laib scheibenweise zu portionieren.
Das Brot in einen Gefrierbeutel einpacken und mit einem Clip verschließen.

Brot_einfrieren

Einfrieren

Den gut verschlossenen Gefrierbeutel in den Gefrierschrank geben und bei – 18°C zügig einfrieren. Umso schneller das Brot tiefgefroren wird, desto besser.

Auftauen

Zum Auftauen den Gefrierbeutel aus dem Gefrierschrank nehmen und bei Raumtemperatur im verschlossenen Gefrierbeutel auftauen lassen. Die Feuchte des Gebäcks soll nicht an die Umgebung abgegeben werden.

Aufbacken

Damit das Brot wieder knusprig schmeckt einfach im Backofen kurz aufbacken.
Das Brot sollte jedoch nicht zu lange im Ofen bleiben, da es sonst trocken wird.
Nach Möglichkeit nur das Brot aufbacken, das sofort verzehrt wird. Das restliche Brot am besten im Brottopf aufbewahren.

Mehr zur Aufbewahrung im Brottopf.

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Rezept: Süßer Snack – Zwetschgen Panini

ZwetschgenpaniniZutaten Panini:

1 kg Weizenmehl Type 550
200 g Butter
150 g Zucker
20 g Salz
1 Ei
1 Würfel Hefe
450 g Milch kühl ca. 12°C

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem Teig ca. 10 Minuten kneten. Teigtemperatur nach dem Kneten sollte ca. 25°C betragen.

Nach dem Kneten den Teig zu 400 g portionieren und zu Teigkugeln formen. Die Teigkugeln auf ein grünes Tuch setzen. Anschließend die Teiglinge ca. 30 cm länglich formen („langwirken“) und mit Gärfolie abgedeckt zu ca. 45 Minuten gehen lassen.Panini Teig

Backen:

Anschließend im vorgeheizten Backofen bei 230° C ca. 30 – 35 Minuten backen.Panini

Herstellung Panini

Zutaten für Füllung:

Paninischeiben (Herstellung siehe oben)
175 g Frischkäse / Doppelrahmstufe
175 g Zwetschgenmus
150 g Streusel (75 g Weizenmehl, 50 g Butter, 25 g Zucker miteinander verkneten.)

Zubereitung:

Die Paninischeiben mit Frischkäse und Zwetschgenmus bestreichen. Jetzt die Streusel aufstreuen und die 2. Paninischeibe auflegen. Anschließend mit dem Kontaktgrill
ca. 2 Minuten toasten. (Alternativ im Backofen erwärmen.)

 

Rezept für Haferkleiebrot

HaferkleiebrotZutaten: 
200 g Haferkleie
100 g Weizenkleie
2 EL Flohsamenschalen
3 EL Leinsamen
1 Pck. Reinweinsteinbackpulver
4 Eier
500 g Magerquark
1 TL Steinsalz

Zubereitung:
Eier, Salz und Magerquark miteinander vermischen.
Die weiteren Zutaten hinzufügen und alles miteinander ca. 5 Minuten kneten. Anschließend den Teig in eine mit Trennwax gefettete Kastenform geben und glatt streichen.

Backen:
Im vorgeheizten Backofen das Brot bei 180° C ca. 60 Minuten backen.

 Rezept Haferkleiebrot

Ruchmehl

Ruchmehl_DinkelWas ist Ruchmehl?
Ruchmehl ist ein dunkel ausgemahlenes Brotmehl, das seinen Ursprung in der Schweiz hat. Für Ruchmehl gibt es nur in der Schweiz eine Typisierung, aufgrund des Mineralstoffgehalts entspricht es ungefähr Type 1200.
Der Begriff „ruch“ bedeutet in Schweizerdeutsch so viel wie „rau“ oder „grob“.

Wie wird Ruchmehl hergestellt?
Bei der Herstellung werden 20% des Weißmehlanteils entzogen. Neben Teilen des Mehlkörpers ist auch ein Teil der Kornschale enthalten. Ruchmehl enthält somit viel Eiweiß, Mineralien und Vitamine aus der Randschicht des Korns und ermöglicht geschmacklich hervorragend abgerundete Brote.

Was macht Ruchmehl so einzigartig?
Ruchmehl kann deutlich mehr Wasser wie normale Brotmehle aufnehmen, was eine bessere Frischhaltung zur Folge hat. Dank der Schalenteile bekommen Brote aus Ruchmehl eine dunklere kräftigere Krume.

Aufgrund seiner Stabilität ist Ruchmehl bestens für lange Teigführungen mit weichen Teigen hervorragend geeignet.

Backen Sie mit Ruchmehl z.B. Sankt Galler Bürli, Luzerner Weggen, Schweizer Landbrot oder Pane Maggiore

Probieren Sie unsere Backwaren aus Ruchmehl am Tag der offenen Tür am 22. Juli 2017 und backen Sie selbst mit Dinkel-Ruchmehl kräftiges Brot und süße Dinkel-Fladen. Testen Sie unsere Ruchmehl-Rezepte.

Brot aus Ruchmehl

Knusperkruste – Das knusprige, würzige Topping für Brot und Brötchen

Mit Knusperkruste erhält das Gebäck einen würzigen Geschmack dank dem hochwertigen Knoblauch-Pfeffer, der für ein besonderes Geschmackserlebnis sorgt. Vor allem in Kombination mit Käse macht das Topping das Gebäck zu einem besonderen Snack.

Die würzig pikante Knusperkruste verleiht dem Snackgebäck einen zart-krustigen Biss.

Die lang anhaltende Rösche und die schöne Optik macht das Gebäck zum einem wahren Hingucker.

Dabei erstreckt sich das Einsatzgebiet von Brot und Brötchen bis zu knusprigem Party- und Snackgebäck. Aber auch zum Panieren von Fleisch oder Fisch lässt sich die Knusperkruste wunderbar einsetzen.

Die Anwendung ist denkbar einfach.

Die Teiglinge / den Teig leicht anfeuchten und im Gewürz-Topping „Knusperkruste“ wenden.

Zutaten: Maisextrudat, Knoblauch, Pfeffer, jodiertes Speisesalz, Rapsöl, Zwiebel

Wieso wiegt ein Würfel Hefe 42 g?

Um diese Frage beantworten zu können müssen wir 50 – 60 Jahre zurückgehen.

hefewurfel-eingepacktFrüher kaufte man Hefe nicht im Supermarkt sondern direkt beim Bäcker. Der wiederum bekam die Hefe in 500 g Blöcken (genauer gesagt 505 g) und teilte diese zuerst in 3 gleichgroße Stücke und viertelte diese anschließend. So erhielt man zwölf 42 g schwere Würfel. Ein schöner Nebeneffekt war, dass diese Menge als Trieb für ein Kilogramm Mehl ausreichend war.

Später als Hefe industriell für den Haushaltsbereich abgepackt wurde, behielt man die Grammatur bei. Hätte man das Würfelgewicht erhöht wäre der Teig stärker aufgegangen. Eine geringere Menge hätte man beim Kunden vermutlich schwerer durchsetzen können.

Außerdem lassen sich zwölf Würfel besser verpacken und palettieren als beispielsweise nur zehn.

Im Handel werden derzeit in einem Karton 24 Würfel a 42 g verkauft, was wiederrum einem Kilogramm Hefe entspricht. Das Würfelgewicht wurde international standardisiert und ist somit in den meisten Ländern gleich.

Interessant ist in diesem Zuge zu wissen, dass in einem Würfel Hefe über 420 Milliarden Hefezellen enthalten sind.

Immer häufiger wird auch Trockenhefe angeboten, die jedoch vor Gebrauch mit Wasser angerührt werden sollte. Die Trockenhefe besitzt ein Gewicht von 7 g und entspricht somit einem halben Würfel frischer Hefe. Ein Päckchen Trockenhefe ist ausreichend für 500 g Mehl.hefewurfel

Rezept für Cookies

Cookies.jpgDie amerikanischen Mürbeteigkekse sind außen leicht knusprig und mit dicken Schokostückchen verziert. Innen sollten die Cookies schön „chewy“ sein, wie es die Amerikaner nennen, so dass sie sich sogar an einer Tischkante biegen lassen ohne zu brechen.

Die Zubereitung ist denkbar einfach und innerhalb 30 Minuten haben Sie die fertig gebacken Cookies. So einfach geht’s.

Zutaten:

500 g Cookie Mehl
100 g Butter (Raumtemperatur)
30 ml Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten 3 – 4 Minuten verkneten. Mit Hilfe eines Löffels oder Eisportionieres ca. 65 g schwere Teigstücke portionieren. Die Teiglinge in Schoko-Chips drücken und auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backblech setzen.

Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 190° C ca. 10 Minuten backen. Die Teiglinge laufen während des Backens auseinander. Der Rand und die Oberfläche sollten leicht gebräunt sein, die Mitte aber noch weich. Beim Auskühlen werden die Cookies fest.

Tipp: Für dunkle Cookies einfach etwas Kakao mit braunem Zucker mischen und dem Teig hinzufügen. Alternativ können die Cookies auch in Cranberries und gehackte Nüsse gedrückt werden. Auch mit Haferflocken schmecken die Mürbeteigkekse sehr gut.

Probieren Sie die süße Versuchung und testen Sie unser Cookie Mehl.